Die Stadt Granada wurde in ein Filmset verwandelt, um die letzte Momente Federico García LorcaDie Dreharbeiten zu dem Film „Lorca“, der ursprünglich „Night Falls“ hieß, haben mit großer Vorfreude begonnen und verwandeln symbolträchtige Orte in Szenen aus dem Jahr 1936.
Unter der Regie von Fernando Franco verkörpert der Schauspieler Nacho Sánchez den in Granada geborenen Dichter und schildert die Stunden vor seiner Verhaftung und Ermordung. Für die Inszenierung wurden wichtige Drehorte wie die Huerta de San Vicente und die Plaza de Derecho ausgewählt, wo detailgetreue Kulissen aus der damaligen Zeit errichtet wurden.
Ein Filmdreh, der das Zentrum von Granada zum Stillstand bringt.
Der Platz der Juristischen Fakultät, wo sich das alte Gebäude der Zivilverwaltung befand, wurde Für Verkehr und Fußgänger gesperrt Um die Atmosphäre Granadas im Jahr 1936 wiederzubeleben, hat das Filmteam graue Absperrungen und Planen aufgestellt, während Oldtimer-Motorräder und -Autos die Straße Málaga schmücken. Anwohner und Ladenbesitzer mussten sich an die Straßensperrungen anpassen, obwohl die Produktionsfirma die Einschränkungen mit dem Stadtrat abgestimmt hat.
Die Huerta de San Vicente, die ehemalige Sommerresidenz der Familie Lorca, war ebenfalls reserviert für AufnahmenDer Park bleibt während der Dreharbeiten, die mindestens bis zum 21. August andauern werden, für die Öffentlichkeit gesperrt. Dort werden Schlüsselszenen der Handlung gedreht, die sich auf die letzten Tage des Dichters konzentriert.

Nacho Sánchez, das neue Gesicht von Lorca
Nacho Sánchez, ein Schauspieler aus Ávila, bekannt für seine Arbeit in „Diecisiete“ und „Mantícora“, übernimmt die Rolle des Hauptrolle in Federico García LorcaSeine Darbietung dürfte zu den am meisten erwarteten gehören, da der Schauspieler die Figur des Dichters bereits auf der Bühne verkörpert und dessen letzte Liebe in dem Stück „Der dunkle Stein“ gespielt hat. Nun wird er den Schriftsteller auf der Leinwand in seinen letzten Stunden zum Leben erwecken.
Der Film, geschrieben vom gebürtigen Granadaer Fernando Navarro, reiht sich in andere aktuelle Lorca-Produktionen ein, wie etwa „La Bola Negra“ von Los Javis, der im September Premiere feiert. Granada festigt damit seine Position als wesentliche Voraussetzungen für die historisches und literarisches Kino.

Der neue Film „Lorca“ ist nicht nur eine Hommage an die Dichterin, sondern auch lässt die Erinnerung an jene tragischen Tage wieder aufleben. An den Originalschauplätzen der damaligen Ereignisse. Die Dreharbeiten sollen den ganzen Sommer über andauern, und Granada wird zum Epizentrum einer Produktion, die das Publikum begeistern und das Erbe eines der größten Autoren der spanischen Literatur bewahren soll.