Das Europäische Netzwerk zur Armutsbekämpfung in Spanien, bekannt als EAPN-ES, hat seine zwölfte Ausgabe erfolgreich abgeschlossen. KurzgeschichtenwettbewerbUnter dem Motto „Geschichten gegen Hass erzählen zählt“ ist es der Initiative gelungen, 57 kurze Texte zu sammeln, die sich mit Armut, Ausgrenzung und Hassrede auseinandersetzen.
Der Wettbewerb, der Teil des Internationalen Jahres der Freiwilligenarbeit ist, möchte durch Literatur auf die Lebensrealität von Menschen in prekären Situationen aufmerksam machen. Nach einem offenen Aufruf zur Einreichung von Beiträgen zwischen Februar und Mai hat die Jury die Gewinner bekannt gegeben und dabei die transformative Kraft des geschriebenen Wortes hervorgehoben.
Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen mit sozialer Wirkung
Die 12. Ausgabe des EAPN-ES-Mikrofiktionswettbewerbs wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, um zur Reflexion über Vorurteile und Aporophobie anzuregenDie Teilnehmer wurden gebeten, Texte von bis zu einhundert Wörtern einzureichen, die Ungleichheit anprangerten und Empathie förderten. Die Organisation erhielt Beiträge aus ganz Spanien, was das öffentliche Interesse an Literatur als Instrument des Wandels belegt.

Die Gewinner dieser Ausgabe
Der erste Preis ging an Jonás Candalija für seine Mikrogeschichte „Algoritmo de acogida“, eine Erzählung, die kritisiert die Entmenschlichung der SozialsystemeDer Text erzählt die Geschichte einer Person, die von Algorithmen an den Rand gedrängt wurde und dank ihres Schreibens Anerkennung erlangt. Der zweite Preis ging an Irene Jiménez für „Learn Outside the Circle“, eine Geschichte über die Überwindung von Armut und Bildungsbenachteiligung.
Beide Gewinner erhalten Preise der School of Writers. Der Erstplatzierte erhält einen Kurs für Mikroprosa, der Zweitplatzierte ein Handbuch zu Erzähltechniken. Darüber hinaus wird die Siegergeschichte professionell verfilmt, um ihre Botschaft zu verstärken.

Ein Wettstreit mit der Tradition
EAPN-ES veranstaltet diesen Wettbewerb seit zwölf Jahren, und die bisherigen Ausgaben verzeichneten eine bemerkenswerte Beteiligung. In der elften Ausgabe gewann Pelayo Alonso Fernández' Mikrogeschichte „Neutralität“, die in Aufklärungskampagnen eingesetzt wurde. Die Zusammenarbeit mit der School of Writers bleibt eine Säule den Preisträgern eine hochwertige literarische Ausbildung zu bieten.
Die Jury dieser Ausgabe setzte sich aus Expertinnen und Experten für Armut und soziale Ausgrenzung aus dem eigenen Netzwerk zusammen, wodurch eine endgültige und verbindliche Entscheidung gewährleistet wurde. Die Organisation dankte allen teilnehmenden Autorinnen und Autoren und bekräftigte ihr Engagement im Kampf gegen Hass und Diskriminierung.

Die zwölfte Ausgabe des Wettbewerbs „Geschichten gegen Hass“ hat somit nicht nur literarische Kreativität ausgezeichnet, sondern auch die Kraft von Mikrogeschichten hervorgehoben, Ungerechtigkeiten anzuprangern und eine inklusivere Gesellschaft aufzubauen. Die Gewinner- und Finalistentexte werden weiterhin im Rahmen der Aufklärungsarbeit von EAPN-ES verbreitet.