Valencianische Populärkultur steht dank einer Neuauflage von wieder im Rampenlicht Bernat Capó-Preis, ein Wettbewerb, der sich als treibende Kraft für die Förderung und Verbreitung der Forschung zu den Traditionen und dem immateriellen Erbe der Valencianischen Gemeinschaft etabliert. Dieser Preis, gefördert vom Valencianischen Museum für Ethnologie (ETHNO) und vom Provinzrat von Valencia unterstützt, ist zu einer jährlichen Referenz für diejenigen geworden, die sich für das Studium und die Verbreitung der Wurzeln und Bräuche des Territoriums einsetzen.
In seiner 26. Ausschreibung, die dem Jahr 2025 entsprichthat die Auszeichnung Rekorde gebrochen mit insgesamt 17 unveröffentlichte Werke erhalten und gehört zu den Ausgaben mit der höchsten Resonanz von Forschern. Diese hohe Beteiligung unterstreicht die Vitalität und das Engagement zahlreicher Menschen für die Bewahrung und Weitergabe des valencianischen Volkswissens.
Preise und Teilnahmebedingungen

El Bernat Capó-Preis ist ausgestattet mit 6.000 euros und garantiert dem Gewinner die Veröffentlichung seiner Arbeit durch Bullent Editionensowie die Übergabe einer Statue des valencianischen Künstlers Artur HerasDie Bewerbungsfrist endete am 11. Juli und die Preisverleihung findet im Herbst im Burg von Alaquàs, Sitz des Instituts für Regionalstudien von l'Horta Sud.
Die Ausschreibung richtet sich an alle Erwachsenen, die unveröffentlichte Forschungsarbeiten einreichen, die in früheren Ausgaben nicht anerkannt wurden. Darüber hinaus muss der Vorschlag Aspekte der valencianischen Populärkultur behandeln, sowohl materielle als auch immaterielle, und unter ethnographische Methodikin Valencianisch oder Kastilisch.
Themen und Inhalte der Vorträge

Die in diesem Jahr vorgestellten Projekte befassen sich mit große Vielfalt zu Themen im Zusammenhang mit der Tradition und Identität der Valencianischen Gemeinschaft. Zu den Studien gehört die Forschung zu beliebte Partys wie die Karwoche der Seefahrer von Valencia, Analyse von traditionelle Jotas, Spielplatz und emblematische Darstellungen wie das Betlem von Tirisiti in Alcoy. Ebenfalls enthalten sind Werke, die gewidmet sind Volksmärchen, die Toponymie der Region und das unbewegliche ethnologische Erbe Valencias.
Diese Auswahl spiegelt das Interesse an der Erforschung sowohl festlicher als auch erholungsbezogener Manifestationen sowie der Elemente wider, die die Landschaft, das kollektive Gedächtnis und die von Generation zu Generation weitergegebenen Lebensweisen ausmachen.
Eine Hommage an Bernat Capó und sein Vermächtnis

Der Preis würdigt Bernat Capó, in Benissa geborener Intellektueller, Journalist in Medien wie Saó, El Temps, Mediterráneo oder Levante und Autor wichtiger Werke über Bräuche und Traditionen, insbesondere des bekannten Essays Valencianische Trachten (1992–94)Capó förderte auch Kommunikationsprojekte in valencianischen Medien wie Diario de Valencia und Noticias al Día und verteidigte stets den Wert der Populärkultur und der lokalen Identität.
Diese Anerkennung zeichnet auch die organisierenden Einrichtungen aus, wie zum Beispiel ETHNO y Bullent Editionen, die die Verbreitung dieser Studien erleichtern und ihre Einbindung in das kollektive Gedächtnis durch Veröffentlichungen und öffentliche Aktivitäten sicherstellen.
Methodik und Ziele des Wettbewerbs

Die in den Arbeiten verwendete Hauptmethode ist die ethnographischer Ansatz, das durch Beobachtung, Teilnahme und direkte Aussagen der Teilnehmer ein tiefes Verständnis kultureller Ausdrucksformen ermöglicht. Dieser Ansatz spiegelt die Mission von L'ETNO wider, kulturelle Merkmale zu dokumentieren und zu reflektieren und gleichzeitig eine offene Perspektive auf universelle Zusammenhänge und Werte zu bewahren, die über das Lokale hinausgehen.
Das zentrale Ziel des Wettbewerbs ist Förderung der Forschung, Förderung der Sichtbarkeit des Kulturerbes Valencianisch und schaffen neue Wege des Wissens, die die Identität der heutigen Gesellschaft stärken.
Wirkung und Bedeutung des Bernat Capó-Preises

Seit seiner Gründung ist das Bernat Capó-Preis hat wesentlich zum bibliografischen und dokumentarischen Erbe der valencianischen Populärkultur beigetragen. Viele der preisgekrönten Werke sind in Bibliotheken, Bildungszentren und lokalen Vereinen integriert und dienen als Grundlage für Ausstellungen, Bildungsaktivitäten und Kulturprojekte.
Dieser Wettbewerb schafft einen Raum für Anerkennung und Wertschätzung für diejenigen, die sich dafür einsetzen, dass Traditionen, Folklore und das Wissen der Vorfahren ein aktiver Teil der kollektiven Vorstellungskraft bleiben.
Teilnahme- und Registrierungsprozess

Die Anmeldung erfolgt vollständig online über die Website der Provinzrat von ValenciaInteressenten müssen das Formular ausfüllen, eine Erklärung zur Eigenständigkeit und Anonymität beifügen, ihre pseudonyme Arbeit im PDF-Format einreichen und die erforderlichen persönlichen Unterlagen vorlegen.
Diese Modalität ermöglicht eine breite Beteiligung von jedem Punkt des Territoriums aus und fördert die Chancengleichheit für alle Kandidaten.
Ein unverzichtbares Ereignis zur Bewahrung der valencianischen Tradition

Dieser Wettbewerb bietet eine einmalige Gelegenheit Für Forscher und Liebhaber der valencianischen Populärkultur, die zu ihrer Erhaltung beitragen möchten. Der Preis soll ein über Generationen weitergegebenes Erbe bewahren, den sozialen Zusammenhalt stärken und das lokale Erbe wertschätzen.
Indem wir die Forschung fördern, die institutionelle Sichtbarkeit erhöhen und Arbeiten veröffentlichen, stellen wir sicher, dass die Populärkultur relevant bleibt und sich weiterentwickelt, ohne ihre Essenz zu verlieren.
Der Bernat Capó Award bekräftigt Jahr für Jahr das Engagement für das kollektive Gedächtnis und die kulturelle Vielfalt des valencianischen Volkes und bietet eine Plattform für diejenigen, die sich der Bewahrung, Analyse und Weitergabe von Traditionen widmen, die den authentischen Puls ihrer Gesellschaft darstellen.